Knoerig: Förderung für Reparaturcafés möglich / Insgesamt schon 9 Bundes- und Landeszuschüsse im Wahlkreis bewilligt
Reparaturcafés gibt es inzwischen in vielen Kommunen des Wahlkreises Diepholz/Nienburg I. Aktuell können sich die ehrenamtlichen Einrichtungen für eine Förderung bewerben, um einen Zuschuss von bis 3.570 Euro für Werkzeuge, Ausstattung und Verbrauchsmaterialien zu erhalten. Gefördert wird auch die Teilnahme an Aus- und Fortbildungen sowie Maßnahmen für Werbung und Öffentlichkeitsarbeit. Das teilt der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Axel Knoerig in einer Presseerklärung mit.
„Über 50 Reparatur-Initiativen in Niedersachsen wurden bereits ausgewählt“, so der Abgeordnete. „Darunter sind fünf aus dem Wahlkreis, genauer gesagt aus Barnstorf, Bruchhausen-Vilsen, Diepholz, Stuhr und Syke. Ich freue mich, dass sich diese Einrichtungen erfolgreich um die Förderung beworben haben.“ Auch eine Initiative aus der Stadt Nienburg sei unter den Ausgewählten.
Weitere interessierte Repair-Cafés können sich für das neue Förderprogramm des Landesministeriums für Verbraucherschutz noch bis 16. November 2025 bewerben. Insgesamt werden 400.000 Euro für dieses Jahr bereitgestellt. Mehr:www.ml.niedersachsen.de/repair-cafe/forderung-repair-cafes-240027.html
Zuvor hatte bereits das Bundesumweltministerium ein ähnliches Förderprogramm aufgelegt, bei dem folgende vier Wahlkreis-Einrichtungen ausgewählt wurden: Reparaturcafé Alte Wache Weyhe, Reparaturcafé Syke (Bürgerstiftung), Reparaturcafé Bruchhausen-Vilsen und Reparaturtreff des Fördervereins Technikmuseum Diepholz-Heede. Nach Auskunft des Bundesministeriums beantragten die meisten Einrichtungen die maximale Pauschalförderung von 3.000 Euro, so auch im Wahlkreis. Die Förderungen wurden u.a. zur Anschaffung von Gerätetestern, Lötstationen, Schraubstöcken, Werkzeug, Regalen, Arbeitsplatzleuchten und Büroausstattung verwendet. Mehr: www.reparatur-initiativen.de
„Reparatur-Initiativen leisten einen wertvollen Beitrag zu Nachhaltigkeit und Umweltschutz“, so Knoerig. „Sie tragen dazu bei, dass Gebrauchsgegenstände wie Haushaltsgeräte länger genutzt werden können und damit Müll reduziert wird. Für die Verbraucher ist es ein weiterer Vorteil, dass die Instandsetzung ihrer defekten Geräte kostenfrei ist. Darüber hinaus stärken solche lokalen Projekte auch die Gemeinschaft vor Ort, indem man gemeinsam anpackt, sich gegenseitig Ratschläge und Tipps gibt und insgesamt den sozialen Austausch fördert. Insofern sind Reparaturinitiativen wertzuschätzen und zu fördern.“