Landesbuslinien im Diepholzer Land bisher mit über 2,8 Mio. Euro Bundesmitteln gefördert
Zwei Landesbuslinien sind im Diepholzer Land im Einsatz und sie werden dabei vom Bund mit hohen Mitteln bezuschusst. Wie der zuständige CDU-Bundestagsabgeordnete Axel Knoerig in einer Pressemitteilung berichtet, sind schon über 2,8 Mio. Euro Förderung in die beiden heimischen Linien geflossen.
So wird die L 137 von Diepholz über Rehden und Varrel nach Sulingen seit August 2019 mit insgesamt 2,5 Mio. Euro gefördert, aktuell rund 360.000 Euro jährlich. Nach gut drei Jahren Laufzeit wurde diese Förderung Ende 2022 um fünf Jahre bis zum 11. Dezember 2027 verlängert.
Für die noch recht neue OM2 von Diepholz über Aschen nach Vechta wurden seit dem Start zum 1. Dezember 2025 schon rund 290.000 Euro bereitgestellt, davon 270.000 Euro allein für das Jahr 2026. Die Förderung läuft bis zum 30. November 2030, wobei jährliche Mittel in gleicher Höhe zu erwarten sind.
„Eigentlich sind die Länder und Kommunen für den ÖPNV zuständig, doch der Bund unterstützt sie zusätzlich mit den sogenannten Regionalisierungsmitteln“, erklärt Knoerig. „Diese Fördermittel sind vor allem für den Schienenpersonennahverkehr gedacht, können aber auch für den straßengebundenen ÖPNV eingesetzt werden. Wir haben die Gelder in den letzten Jahren immer wieder erhöht, insbesondere im Rahmen des Klimaschutzpakets sowie zur Abfederung der Pandemie und der Energiekrise. Inzwischen liegen die Regionalisierungsmittel bei 11,9 Mrd. Euro für 2026.“
Neben der L 137 und der OM2 werden drei weitere Landesbuslinien im Wahlkreis gefördert (L 123 Bassum – Sulingen, L 138 Sulingen – Nienburg und L 150 Syke – Bruchhausen-Vilsen – Hoya). Insgesamt belaufen sich die bisher ausgezahlten Bundesmittel auf über fünf Millionen Euro.
Wie eine Anfrage des Abgeordneten an das für die Verteilung zuständige Landesverkehrsministerium ergeben hat, wird zurzeit eine neue Förderrichtlinie für die landesbedeutsamen Buslinien erarbeitet, welche nach Auslaufen der aktuellen Richtlinie zum Jahresende 2026 folgen soll. Die Kreisverwaltung hat bereits vorsorglich neue Förderanträge bis 2032 auf den Weg gebracht, um keine Fristen zu versäumen, wobei die politischen Entscheidungen noch ausstehen. Für nach dem 31. Dezember 2026 bewilligte Anschlussförderungen werden dann die neuen Förderbestimmungen gelten.
„Auf Bundesebene unterstützen wir gerne diese modernen, nachhaltigen Mobilitätsangebote, damit der ländliche Raum mit seinen Mittelzentren und Dörfern verkehrstechnisch gut angebunden ist“, so Knoerig abschließend. „Ich setze mich darüber hinaus für eine stärkere Vernetzung aller Angebote ein.“